Gestern gabs einen Tatort, in dem einer zum Mörder wurde, weil er überschuldet war bei einem Kredithai. Er, ein Hotelier, wusste, der Gast hatte viel Geld bei sich. Er kam aber nicht dran. Dann reiste der Gast ab. Er, der Hotelier, schwor sich, falls er, der Gast, wiederkommen würde, müsse er dran glauben. Drei Tage später kam der Gast wieder, in der Absicht, eine Frau zu ermorden. Dieser Tat kam nun unser verzweifelter Hotelier zuvor und rettete damit der Mutter von zwei Kindern das Leben. Deshalb nannte der Hotelier seine Tat ein Gottesurteil.
Ich finde es beachtlich, wenn so etwas in unserem Fernsehen als Krimi läuft. Da hat jemand einen Gedanken von sich gegeben, dem ich gerne eine Weile folge. Jetzt könnte man zum Beispiel sehr gut über Karma reden.
Kommentare:
Seine Absicht war allerdings nicht diese Frau zu retten, sondern dem Menschen das Geld zu rauben.
natürlich hatte er niedere absichten und er wird auch nicht belohnt sondern muss dafür bestraft werden. was mich fasziniert ist die in dem film benutzte kette von verstrickungen: die kreditwucherin, die mit ihrer gier den hotelier zu einer verzweifelten tat treibt und deshalb einen menschen tötet, ohne zu wissen, dass er damit den mord an der jungen frau verhindert, der geschehen soll, weil jener schwede ihr eine schuld am tod seiner tochter gibt - und der vater, der aus schweden angereist war um seine tochter zu beschützen wird so ebenfalls davor bewahrt, einen totschlag zu begehen - er war bereit dazu. das ist es, weshalb ich meine, hier könnte man anfangen über karma zu reden.
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