wir brauchen auf dieser Welt mehr von seiner Sorte
Fußnote
als ich das Video über diesen Affen sah, ging in meinem Gehirn ein Assoziationsgewitter der Stärke 10 auf der nach oben offnen Petermann - Skala ab. Da ist mir do vieles gleichzeitig durch die Synapsen gepurzelt, dass ich erst mal nichts weiter machen konnte, als den Link setzen. Hier nun der Versuch einer Erklärung.
Ich hatte gerade vom neuesten Spökes gelesen, den unser Bennyboy im Vatikan abgelassen hat. Da wünscht man sich eine Jesus herbei von jenem Schlag, der die Händler aus dem Tempel vertrieben hat. Dann dieses Video von dem indischen Tempelaffen.
Der Vatikanstempel, wenn ich mal so sagen darf, ist der Petersdom, also bräuchte es statt eines Hanuman einen Petermann. Da gab es in meiner Heimatstadt die traurige Existenz des Schimpansen Petermann, dessen Ausbruch in der Anarchoszene zu dem Spruch "Petermann, geh du voran" inspirierte.
Das alles steckt hinter der Überschrift.
Freitag, 30. Januar 2009
Donnerstag, 29. Januar 2009
Tempo
Nicht was 1989 sonst noch geschah, liebe Xiaomo, ist wissenswert, sondern was an einem 29. Januar vor 80 Jahren sich ereignete. Da wurde Geschichte geschrieben für alle, die eine Nase dafür haben.
Mit dem Warenzeichen Tempo meldeten die Vereinigten Papierwerke Nürnberg beim Reichspatentamt in Berlin die erste deutsche Papiertaschentuch-Marke an. Das praktische Einmaltaschentuch aus Zellstoff und der einprägsame Markenname entsprachen dem Zeitgeist der 20er Jahre und so setzte sich das praktische, hygienische Papiertaschentuch immer mehr durch. Bereits 1933, nur vier Jahre nach der Markteinführung, wurden bereits 35 Millionen Tempo Taschentücher produziert und im Jubiläumsjahr 2004 erreichten weltweit etwa 20 Milliarden Tempo Taschentücher den Verbraucher. (Quelle:Tempo)
Was man damals noch nicht ahnen konnte war der Einsatz des Tempotuches in den Lichtspielhäusern dieser Welt. Wurde das Tuch in erster Linie entworfen für das Schneutzen der Nase bei Erkältungen, so wäre es sicher interessant, einen Wert zu errechnen, wie viele Liter Tränen in Rührstücken von Sissi bis Titanic (keinen Schimmer, was jetzt so läuft) mit dem Zellstofflappen aufgefangen wurden.
Ich gratuliere einer Marke, die zum Produktnamen wurde.
Mit dem Warenzeichen Tempo meldeten die Vereinigten Papierwerke Nürnberg beim Reichspatentamt in Berlin die erste deutsche Papiertaschentuch-Marke an. Das praktische Einmaltaschentuch aus Zellstoff und der einprägsame Markenname entsprachen dem Zeitgeist der 20er Jahre und so setzte sich das praktische, hygienische Papiertaschentuch immer mehr durch. Bereits 1933, nur vier Jahre nach der Markteinführung, wurden bereits 35 Millionen Tempo Taschentücher produziert und im Jubiläumsjahr 2004 erreichten weltweit etwa 20 Milliarden Tempo Taschentücher den Verbraucher. (Quelle:Tempo)
Was man damals noch nicht ahnen konnte war der Einsatz des Tempotuches in den Lichtspielhäusern dieser Welt. Wurde das Tuch in erster Linie entworfen für das Schneutzen der Nase bei Erkältungen, so wäre es sicher interessant, einen Wert zu errechnen, wie viele Liter Tränen in Rührstücken von Sissi bis Titanic (keinen Schimmer, was jetzt so läuft) mit dem Zellstofflappen aufgefangen wurden.
Ich gratuliere einer Marke, die zum Produktnamen wurde.
Mittwoch, 28. Januar 2009
Schöpfung - die 7 Tage Theorie
Chinesische Version
Der Herrscher über das Südmeer wurde Licht genannt, der Herrscher über das Nordmeer Finsternis, und der Herrscher über das Königreich der Mitte Ungeschiedenes Urwesen.
Von Zeit zu Zeit trafen sich Licht und Finsternis im Königreich des Ungeschiedenen Urwesens, das sie herzlich willkommen hieß. Licht und Finsternis wollten ihm seine Freundlichkeit vergelten und meinten: „Alle Menschen haben sieben Öffnungen, mit denen sie sehen, hören, essen und atmen, Ungeschiedenes Urwesen hat jedoch keine einzige. Wir wollen versuchen, ihm einige zu geben.“ Also bohrten sie jeden Tag ein Loch, und am siebten Tag da starb Ungeschiedenes Urwesen.
Aus Zhuangzi, Innere Kapitel
Der Herrscher über das Südmeer wurde Licht genannt, der Herrscher über das Nordmeer Finsternis, und der Herrscher über das Königreich der Mitte Ungeschiedenes Urwesen.
Von Zeit zu Zeit trafen sich Licht und Finsternis im Königreich des Ungeschiedenen Urwesens, das sie herzlich willkommen hieß. Licht und Finsternis wollten ihm seine Freundlichkeit vergelten und meinten: „Alle Menschen haben sieben Öffnungen, mit denen sie sehen, hören, essen und atmen, Ungeschiedenes Urwesen hat jedoch keine einzige. Wir wollen versuchen, ihm einige zu geben.“ Also bohrten sie jeden Tag ein Loch, und am siebten Tag da starb Ungeschiedenes Urwesen.
Aus Zhuangzi, Innere Kapitel
Dienstag, 27. Januar 2009
Orville Stamm
Als "stärkster Bursche der Welt" angekündigt, spielte er Geige, während eine riesige Bulldogge an seiner Armbeuge hing. Als Zugabe legte er sich auf den Boden und schmetterte "Ireland Must Be Heaven 'cause Mother Comes From There" *- mit einem Klavier auf den Oberschenkeln und einem Pianisten auf der Brust, der die Begleitung in die Tasten hämmert.
Aus "Ricky Jays Liste der 10 ungewöhnlichsten Kunststücke aller Zeiten"
Dort wird die Anordnung von Klavier und Pianist umgekehrt beschrieben, aber mich hat das Bild vom Gegenteil überzeugt.
*Der Komponist dieses Hits der frühen Jahre des 20. Jahrhunderts wurde als Sohn amerikanischer Eltern 1875 in Köln geboren. Mit 13 lief er von zuhause fort, wurde Matrose der Deutschen Heeresflotte und später Mitglied der Französischen Fremdenlegion, ehe er 1900 nach Amerika kam.
Aus "Ricky Jays Liste der 10 ungewöhnlichsten Kunststücke aller Zeiten"
Dort wird die Anordnung von Klavier und Pianist umgekehrt beschrieben, aber mich hat das Bild vom Gegenteil überzeugt.
*Der Komponist dieses Hits der frühen Jahre des 20. Jahrhunderts wurde als Sohn amerikanischer Eltern 1875 in Köln geboren. Mit 13 lief er von zuhause fort, wurde Matrose der Deutschen Heeresflotte und später Mitglied der Französischen Fremdenlegion, ehe er 1900 nach Amerika kam.
Sonntag, 25. Januar 2009
新年好
heute beginnt das chinesische Jahr des Büffels oder Rind 牛 = niu.
Immer am zweiten Neumond nach der Wintersonnenwende findet das chinesische Neujahrsfest statt . Diese Jahr am 26. Januar. Damit beginnt das Jahr des Büffel. Was bedeutet das?

(Grafik von Folke Hanfeld, Berlin)
Für China eine Ochsentour
Zuviel Arbeit! Man plagt sich ab. Pflege Deinen Garten, kauf dir ein Landhaus oder zieh aufs Land.
Diktatoren schmieden ihre Pläne, Rechtsparteien und Konservative gewinnen an Boden.
Ein gutes Jahr für die Landwirtschaft. Es wird keine Hagelschäden, Dürre, Überschwemmungen oder Heuschreckenplagen geben. Der Bauer kann gut schlafen.
Menschen, die im Jahr des Büffels geboren sind, sind fleißig und geduldig und schweigen lieber als dass sie ein Wort zu viel verlieren. Sie sind konsequent in ihren Handlungen und man kann sich als Freund auf sie verlassen. Allerdings sind sie sehr leicht erregbar und neigen dazu, eigensinnig und hartnäckig zu sein. Sie passen am besten zu Menschen, die im Jahr der Schlange, der Ratte oder des Hahns geboren sind. Leider wird der Büffel von seinen Mitmenschen nicht immer verstanden. Dieser unerbittliche Starrkopf liebt seine Frau und ist stolz auf seine Kinder. Er kann zärtlich, hingebungsvoll und sinnlich sein, aber selten romantisch.
Immer am zweiten Neumond nach der Wintersonnenwende findet das chinesische Neujahrsfest statt . Diese Jahr am 26. Januar. Damit beginnt das Jahr des Büffel. Was bedeutet das?

(Grafik von Folke Hanfeld, Berlin)
Für China eine Ochsentour
Zuviel Arbeit! Man plagt sich ab. Pflege Deinen Garten, kauf dir ein Landhaus oder zieh aufs Land.
Diktatoren schmieden ihre Pläne, Rechtsparteien und Konservative gewinnen an Boden.
Ein gutes Jahr für die Landwirtschaft. Es wird keine Hagelschäden, Dürre, Überschwemmungen oder Heuschreckenplagen geben. Der Bauer kann gut schlafen.
Menschen, die im Jahr des Büffels geboren sind, sind fleißig und geduldig und schweigen lieber als dass sie ein Wort zu viel verlieren. Sie sind konsequent in ihren Handlungen und man kann sich als Freund auf sie verlassen. Allerdings sind sie sehr leicht erregbar und neigen dazu, eigensinnig und hartnäckig zu sein. Sie passen am besten zu Menschen, die im Jahr der Schlange, der Ratte oder des Hahns geboren sind. Leider wird der Büffel von seinen Mitmenschen nicht immer verstanden. Dieser unerbittliche Starrkopf liebt seine Frau und ist stolz auf seine Kinder. Er kann zärtlich, hingebungsvoll und sinnlich sein, aber selten romantisch.
Samstag, 24. Januar 2009
Donnerstag, 22. Januar 2009
niceday
Gestern rief mich eine Spedition an, um mir ein Paket aus Spanien zu avisieren. Wer schickt mir ein Paket aus Spanien? Vielleicht die Tochter, die dort noch ein halbes Jahr Au Pair macht und Sorgen hat, wie sie ihr ganzes Eigentum wieder zurück transportieren soll? Nein, sie habe mir kein Paket geschickt.
Wie der geneigte Leser wissen mag, wenn er denn diesen Blog schon des öfteren besucht hat, so reise ich gerne und häufig in's gelobte Land zu den daoistischen Mönchen in den Wudangbergen. Ausführlicher berichte ich darüber allerdings an anderer Stelle. War es beim ersten oder erst beim zweiten Aufenthalt, als ich einen jungen Mann kennen lernte, blondes langes Haar, zu einem Pferdeschwanz gebunden, sehr agil, eigentlich immer im Training. Javi, Spanier, der für ein ganzes Jahr in der Akademie lebte. Weshalb ich ihn dann auch ein halbes Jahr später wieder traf. Der dann mal wieder nach Hause fuhr und kurze Zeit später wieder nach Wudang kam, weil er garnicht wusste, was er Zuhause machen sollte, ohne das regelmäßige Training.
Nun, im letzten Jahr haben wir uns in China verpasst, da ist er dann mal hier vorbei gekommen, war sowieso gerade in Basel, wo er einen anderen Wudangfreund besuchte, Jetzt Weihnachten war er mit der ganzen Familie für einen Tag hier zu Besuch. Wir liegen mit unserer kleinen Stadt ja auch bei Spanien gleich um die Ecke. Das Paket kam eben an. Ohne deutlichen Absender, ohne Begleitbrief, kann aber nur von Javi sein.
Was drin war, wollt ihr wissen? Ihr Schelmenpack, ihr Naseweise.
12 Flaschen spanischen Weins, 12 verschiedene.
Werde ich natürlich mit unserer gemeinsamen Freundin Xiaomo geschwisterlich teilen, am Besten immer jede Flasche gemeinsam. Da muss der Affentaler noch was warten.
Oben über den Flaschen war der Deckel eines Kopierpapierkartons Marke niceday colored paper.
Prost denn zusammen oder saludo
Wie der geneigte Leser wissen mag, wenn er denn diesen Blog schon des öfteren besucht hat, so reise ich gerne und häufig in's gelobte Land zu den daoistischen Mönchen in den Wudangbergen. Ausführlicher berichte ich darüber allerdings an anderer Stelle. War es beim ersten oder erst beim zweiten Aufenthalt, als ich einen jungen Mann kennen lernte, blondes langes Haar, zu einem Pferdeschwanz gebunden, sehr agil, eigentlich immer im Training. Javi, Spanier, der für ein ganzes Jahr in der Akademie lebte. Weshalb ich ihn dann auch ein halbes Jahr später wieder traf. Der dann mal wieder nach Hause fuhr und kurze Zeit später wieder nach Wudang kam, weil er garnicht wusste, was er Zuhause machen sollte, ohne das regelmäßige Training.
Nun, im letzten Jahr haben wir uns in China verpasst, da ist er dann mal hier vorbei gekommen, war sowieso gerade in Basel, wo er einen anderen Wudangfreund besuchte, Jetzt Weihnachten war er mit der ganzen Familie für einen Tag hier zu Besuch. Wir liegen mit unserer kleinen Stadt ja auch bei Spanien gleich um die Ecke. Das Paket kam eben an. Ohne deutlichen Absender, ohne Begleitbrief, kann aber nur von Javi sein.
Was drin war, wollt ihr wissen? Ihr Schelmenpack, ihr Naseweise.
12 Flaschen spanischen Weins, 12 verschiedene.
Werde ich natürlich mit unserer gemeinsamen Freundin Xiaomo geschwisterlich teilen, am Besten immer jede Flasche gemeinsam. Da muss der Affentaler noch was warten.
Oben über den Flaschen war der Deckel eines Kopierpapierkartons Marke niceday colored paper.
Prost denn zusammen oder saludo
über das wahre Buch
nachdem George die Schöpfungsgeschichte in einer ungeheuren Sprachgewalt (am Anfang war das Wort...) veröffentlicht hat, trete ich bescheiden zurück und beende das Kapitel über die Erschaffung der Welt mit einem Hinweis auf ein wunderbares, ergreifendes Video, in dem uns ein moderner Daoist noch einmal Laozis Worte interpretiert. Ich danke für Eure Aufmerksamkeit.
Dienstag, 20. Januar 2009
über das wegge Buch #2
das ist tatsächlich wieder an den absender geschickt worden und nachdem ich nochmal per email geschimpft habe, was das alles für ne arbeit war und wieviel zeit das nicht nur mich gekostet hat und wer das denn nun alles bezahlt, hab ich für 10 euro briefmarken geschickt bekommen die ich dann an den buchversender weitergeleitet habe zwecks neuversendung. dann war an einem tag, an dem ich in meinem büro anwesend war, wieder mal ein benachrichtigungsschein in meinem briefkasten, ich denk gleich muss ich k**** aber dann war es die benachrichtigung für die packstation wo ich das päckchen abholen könne und die ist gerade mal hundert meter weit weg. jetzt ist das buch da.
es wurde abend und es wurde morgen, der nächste tag.
es wurde abend und es wurde morgen, der nächste tag.
בְּרֵשִׁית Bereschit, auf Griechisch Genesis
1 Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde;
2 die Erde aber war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser.
3 Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht.
4 Gott sah, dass das Licht gut war. Gott schied das Licht von der Finsternis
5 und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht. Es wurde Abend und es wurde Morgen: erster Tag.
6 Dann sprach Gott: Ein Gewölbe entstehe mitten im Wasser und scheide Wasser von Wasser.
7 Gott machte also das Gewölbe und schied das Wasser unterhalb des Gewölbes vom Wasser oberhalb des Gewölbes. So geschah es
8 und Gott nannte das Gewölbe Himmel. Es wurde Abend und es wurde Morgen: zweiter Tag.
9 Dann sprach Gott: Das Wasser unterhalb des Himmels sammle sich an einem Ort, damit das Trockene sichtbar werde. So geschah es.
10 Das Trockene nannte Gott Land und das angesammelte Wasser nannte er Meer. Gott sah, dass es gut war.
11 Dann sprach Gott: Das Land lasse junges Grün wachsen, alle Arten von Pflanzen, die Samen tragen, und von Bäumen, die auf der Erde Früchte bringen mit ihrem Samen darin. So geschah es.
12 Das Land brachte junges Grün hervor, alle Arten von Pflanzen, die Samen tragen, alle Arten von Bäumen, die Früchte bringen mit ihrem Samen darin. Gott sah, dass es gut war.
13 Es wurde Abend und es wurde Morgen: dritter Tag.
14 Dann sprach Gott: Lichter sollen am Himmelsgewölbe sein, um Tag und Nacht zu scheiden. Sie sollen Zeichen sein und zur Bestimmung von Festzeiten, von Tagen und Jahren dienen;
15 sie sollen Lichter am Himmelsgewölbe sein, die über die Erde hin leuchten. So geschah es.
16 Gott machte die beiden großen Lichter, das größere, das über den Tag herrscht, das kleinere, das über die Nacht herrscht, auch die Sterne.
17 Gott setzte die Lichter an das Himmelsgewölbe, damit sie über die Erde hin leuchten,
18 über Tag und Nacht herrschen und das Licht von der Finsternis scheiden. Gott sah, dass es gut war.
19 Es wurde Abend und es wurde Morgen: vierter Tag.
20 Dann sprach Gott: Das Wasser wimmle von lebendigen Wesen und Vögel sollen über dem Land am Himmelsgewölbe dahinfliegen.
21 Gott schuf alle Arten von großen Seetieren und anderen Lebewesen, von denen das Wasser wimmelt, und alle Arten von gefiederten Vögeln. Gott sah, dass es gut war.
22 Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und vermehrt euch und bevölkert das Wasser im Meer und die Vögel sollen sich auf dem Land vermehren.
23 Es wurde Abend und es wurde Morgen: fünfter Tag.
24 Dann sprach Gott: Das Land bringe alle Arten von lebendigen Wesen hervor, von Vieh, von Kriechtieren und von Tieren des Feldes. So geschah es.
25 Gott machte alle Arten von Tieren des Feldes, alle Arten von Vieh und alle Arten von Kriechtieren auf dem Erdboden. Gott sah, dass es gut war.
26 Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land.
27 Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.
28 Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen.
29 Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen.
30 Allen Tieren des Feldes, allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, was Lebensatem in sich hat, gebe ich alle grünen Pflanzen zur Nahrung. So geschah es.
31 Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut. Es wurde Abend und es wurde Morgen: der sechste Tag.
Quelle:Bibelserver
2 die Erde aber war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser.
3 Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht.
4 Gott sah, dass das Licht gut war. Gott schied das Licht von der Finsternis
5 und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht. Es wurde Abend und es wurde Morgen: erster Tag.
6 Dann sprach Gott: Ein Gewölbe entstehe mitten im Wasser und scheide Wasser von Wasser.
7 Gott machte also das Gewölbe und schied das Wasser unterhalb des Gewölbes vom Wasser oberhalb des Gewölbes. So geschah es
8 und Gott nannte das Gewölbe Himmel. Es wurde Abend und es wurde Morgen: zweiter Tag.
9 Dann sprach Gott: Das Wasser unterhalb des Himmels sammle sich an einem Ort, damit das Trockene sichtbar werde. So geschah es.
10 Das Trockene nannte Gott Land und das angesammelte Wasser nannte er Meer. Gott sah, dass es gut war.
11 Dann sprach Gott: Das Land lasse junges Grün wachsen, alle Arten von Pflanzen, die Samen tragen, und von Bäumen, die auf der Erde Früchte bringen mit ihrem Samen darin. So geschah es.
12 Das Land brachte junges Grün hervor, alle Arten von Pflanzen, die Samen tragen, alle Arten von Bäumen, die Früchte bringen mit ihrem Samen darin. Gott sah, dass es gut war.
13 Es wurde Abend und es wurde Morgen: dritter Tag.
14 Dann sprach Gott: Lichter sollen am Himmelsgewölbe sein, um Tag und Nacht zu scheiden. Sie sollen Zeichen sein und zur Bestimmung von Festzeiten, von Tagen und Jahren dienen;
15 sie sollen Lichter am Himmelsgewölbe sein, die über die Erde hin leuchten. So geschah es.
16 Gott machte die beiden großen Lichter, das größere, das über den Tag herrscht, das kleinere, das über die Nacht herrscht, auch die Sterne.
17 Gott setzte die Lichter an das Himmelsgewölbe, damit sie über die Erde hin leuchten,
18 über Tag und Nacht herrschen und das Licht von der Finsternis scheiden. Gott sah, dass es gut war.
19 Es wurde Abend und es wurde Morgen: vierter Tag.
20 Dann sprach Gott: Das Wasser wimmle von lebendigen Wesen und Vögel sollen über dem Land am Himmelsgewölbe dahinfliegen.
21 Gott schuf alle Arten von großen Seetieren und anderen Lebewesen, von denen das Wasser wimmelt, und alle Arten von gefiederten Vögeln. Gott sah, dass es gut war.
22 Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und vermehrt euch und bevölkert das Wasser im Meer und die Vögel sollen sich auf dem Land vermehren.
23 Es wurde Abend und es wurde Morgen: fünfter Tag.
24 Dann sprach Gott: Das Land bringe alle Arten von lebendigen Wesen hervor, von Vieh, von Kriechtieren und von Tieren des Feldes. So geschah es.
25 Gott machte alle Arten von Tieren des Feldes, alle Arten von Vieh und alle Arten von Kriechtieren auf dem Erdboden. Gott sah, dass es gut war.
26 Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land.
27 Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.
28 Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen.
29 Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen.
30 Allen Tieren des Feldes, allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, was Lebensatem in sich hat, gebe ich alle grünen Pflanzen zur Nahrung. So geschah es.
31 Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut. Es wurde Abend und es wurde Morgen: der sechste Tag.
Quelle:Bibelserver
Die komplette Beschreibung des Ursprungs des Universums seit den Anfängen der Wei-und Jin-Dynastien.
Ge Hong, ein berühmter Daoist und bekannter Astronom in der Jin-Dynastie, bildete einen wichtigen Beitrag zur Daoistischen Kosmogonie. In seinem Klassiker des Meisters, der die Einfachheit umfaßt, beschreibt er das Konzept der Mysterien und deren Effekt auf die Anordnung des Himmels und der Erde. In seinen späteren Jahren als Einsiedler auf dem Luohushan, schrieb er sein wichtigstes Werk, das Geheime Kissen-Buch in dem er "den höchsten erhabenen Ursprung“ besprach und unterstrich, dass vor der Erschaffung der Welt, das ursprüngliche Chaos wie ein Ei war, innerhalb dessen der vollkommener Mensch Pangu war, der sich König des Urhimmels nannte.
Während das Universalei in seinen Anfangsstadien größer wurde, wuchs Pangu innerhalb des Eies. Zur Entstehung der Welt stiegen die hellen Elemente aufwärts, um den Himmel zu bilden und die schweren Elemente sanken ab, um die Erde zu bilden, während der König des ursprünglichen Himmels auf dem Jade Kopf Berg thronte, der in der Mitte des Himmels lag. Später wurden andere Geister, Menschen und Tiere erschaffen. Die Theorie Ge-Hongs wurde später zu einer systematischen Kosmogonie entwickelt.
Um das Ende der östlichen Jin veröffentlichte der Enkel des Bruders von Ge-Hongs, Ge Caofu, mehrere Schriften, darunter das "Hoch Erhabene Buch des Numinosen Schatzes zur grenzenlosen Rettung der Menschheit" und beschrieb auch in anderen Büchern vollständig den Prozess der Entstehung der Welt.
Später erschien das "Buch der Öffnung des Himmels durch den Obersten Ehrwürdigen Fürsten", das ebenfalls die Frage der Schöpfung von Himmel und Erde besprach.
Quelle: DAO Blog
Während das Universalei in seinen Anfangsstadien größer wurde, wuchs Pangu innerhalb des Eies. Zur Entstehung der Welt stiegen die hellen Elemente aufwärts, um den Himmel zu bilden und die schweren Elemente sanken ab, um die Erde zu bilden, während der König des ursprünglichen Himmels auf dem Jade Kopf Berg thronte, der in der Mitte des Himmels lag. Später wurden andere Geister, Menschen und Tiere erschaffen. Die Theorie Ge-Hongs wurde später zu einer systematischen Kosmogonie entwickelt.
Um das Ende der östlichen Jin veröffentlichte der Enkel des Bruders von Ge-Hongs, Ge Caofu, mehrere Schriften, darunter das "Hoch Erhabene Buch des Numinosen Schatzes zur grenzenlosen Rettung der Menschheit" und beschrieb auch in anderen Büchern vollständig den Prozess der Entstehung der Welt.
Später erschien das "Buch der Öffnung des Himmels durch den Obersten Ehrwürdigen Fürsten", das ebenfalls die Frage der Schöpfung von Himmel und Erde besprach.
Quelle: DAO Blog
Sonntag, 18. Januar 2009
oh please don't pass me by,
Oh please don't pass me by,
for I am blind, but you can see,
yes, I've been blinded totally,
oh please don't pass me by.
for I am blind, but you can see,
yes, I've been blinded totally,
oh please don't pass me by.
Dienstag, 13. Januar 2009
Entstehung der Welt (Ägypten)
Etwa 5000 Jahre alt ist die Schöpfungsgeschichte aus der Stadt Heliopolis, die vielleicht älteste, bestimmt aber die bekannteste und die im alten Ägypten verbreitetste Schöpfungslehre. Die Geschichte der Welt beginnt in der Unendlichkeit. „Nun“, das Chaos, ist eine grenzenlose Wasserfläche, eine Art Urschlamm, der die Keime allen Lebens in sich trägt.
Als erstem gelingt es Atum, sich sozusagen als Pioniergott aus dem Schlamm selbst zu erschaffen, das erste feste Land entstehen zu lassen und auf diesem Urhügel heimisch zu werden. Ohne Konkurrenz war er der König der Götter, der auch später als allumfassender Herrscher verehrt wurde. Einsam wie er war, paarte er sich mit seinem Schatten und vermehrte sich: Schu, den Gott der Lüfte, spuckte er aus und seine Tochter Tefnut, zuständig für Regen und Nässe, kam auf die Welt, indem er sich erbrach. Die beiden sorgten wiederum für Nachwuchs. Nut, der Himmel, und Geb, die Erde, waren ihre Kinder, die sie durch die Geburt von Isis, Nephthys, Osiris und Seth zu Großeltern machten. Als Osiris und Isis Horus gezeugt hatten, war die so genannte Neunheit der Götterwelt von Heliopolis komplett. Einmal wurde Atum für längere Zeit von seinen Kindern Shu und Tefnut getrennt. Als er sie endlich wieder sah, weinte Atum dicke Tränen der Freude. Sie fielen zu Boden und verwandelten sich zu Menschen – die Erschaffung der Welt war vollendet.
Auch die Schöpfungsmythologie von Memphis beginnt mit „Nun“, dem Urgewässer. Allerdings steht hier nicht der Sonnengott Atum im Mittelpunkt, sondern Ptah, der Gott der Handwerker und Baumeister. Auch Ptah schuf sich selbst aus Nun, dem Urschlamm, und rief dann Atum und die anderen Gottheiten ins Leben – und zwar im Sinne des Wortes: Ptah schuf nach Überzeugung der Menschen von Memphis die Erde und die anderen Götter nur durch die Kraft des Wortes.
Sein Herz entwickelte die Gedanken und seine Zunge sprach sie aus, so entstand die Welt. Ptah schuf Kultstätten für die einzelnen Gottheiten, er entwickelte ein allgemeingültiges moralisches Wertesystem und gliederte Ägypten in Bezirke, womit er eine politische Ordnung schuf, die für alle Generationen Bestand hatte.
Sehr ausführlich beschrieben in Schöpfungsmythen und Kreativitätskonzepte im Alten Ägypten von Jan Assmann, als pdf Datei
Musik dazu am 16.01.2009 · 00:05 Uhr Deutschlandradio Kultur.
Als erstem gelingt es Atum, sich sozusagen als Pioniergott aus dem Schlamm selbst zu erschaffen, das erste feste Land entstehen zu lassen und auf diesem Urhügel heimisch zu werden. Ohne Konkurrenz war er der König der Götter, der auch später als allumfassender Herrscher verehrt wurde. Einsam wie er war, paarte er sich mit seinem Schatten und vermehrte sich: Schu, den Gott der Lüfte, spuckte er aus und seine Tochter Tefnut, zuständig für Regen und Nässe, kam auf die Welt, indem er sich erbrach. Die beiden sorgten wiederum für Nachwuchs. Nut, der Himmel, und Geb, die Erde, waren ihre Kinder, die sie durch die Geburt von Isis, Nephthys, Osiris und Seth zu Großeltern machten. Als Osiris und Isis Horus gezeugt hatten, war die so genannte Neunheit der Götterwelt von Heliopolis komplett. Einmal wurde Atum für längere Zeit von seinen Kindern Shu und Tefnut getrennt. Als er sie endlich wieder sah, weinte Atum dicke Tränen der Freude. Sie fielen zu Boden und verwandelten sich zu Menschen – die Erschaffung der Welt war vollendet.
Auch die Schöpfungsmythologie von Memphis beginnt mit „Nun“, dem Urgewässer. Allerdings steht hier nicht der Sonnengott Atum im Mittelpunkt, sondern Ptah, der Gott der Handwerker und Baumeister. Auch Ptah schuf sich selbst aus Nun, dem Urschlamm, und rief dann Atum und die anderen Gottheiten ins Leben – und zwar im Sinne des Wortes: Ptah schuf nach Überzeugung der Menschen von Memphis die Erde und die anderen Götter nur durch die Kraft des Wortes.
Sein Herz entwickelte die Gedanken und seine Zunge sprach sie aus, so entstand die Welt. Ptah schuf Kultstätten für die einzelnen Gottheiten, er entwickelte ein allgemeingültiges moralisches Wertesystem und gliederte Ägypten in Bezirke, womit er eine politische Ordnung schuf, die für alle Generationen Bestand hatte.
Sehr ausführlich beschrieben in Schöpfungsmythen und Kreativitätskonzepte im Alten Ägypten von Jan Assmann, als pdf Datei
Musik dazu am 16.01.2009 · 00:05 Uhr Deutschlandradio Kultur.
Sonntag, 11. Januar 2009
The Phonehouse Madrid
Protagonisten:
YO - besorgter Vater
Señora Phonehouse -
YO: "¡hola!, do you speak english?"
Señora Phonehouse: "NO!"
YO: "Ok, I want to pay ten Euro on my daughters cellphone account."
Señora Phonehouse: "Is it a spanish company?"
YO: "Yes. And this is the number." (zeigt in seinem Handy die Nummer der Tochter, Señora Phonehouse tippt sie in ihren Computer)
Señora Phonehouse: "How much do you want to pay?"
YO: "Ten Euro. You see, you do speak english."
Señora Phonehouse: "NO!"
YO: "Can I please have a receipt?"
Señora Phonehouse drückt wortlos eine Taste, geht zum Drucker und überreicht YO den Beleg.
YO: "¡gracias, adiós!"
YO - besorgter Vater
Señora Phonehouse -
YO: "¡hola!, do you speak english?"
Señora Phonehouse: "NO!"
YO: "Ok, I want to pay ten Euro on my daughters cellphone account."
Señora Phonehouse: "Is it a spanish company?"
YO: "Yes. And this is the number." (zeigt in seinem Handy die Nummer der Tochter, Señora Phonehouse tippt sie in ihren Computer)
Señora Phonehouse: "How much do you want to pay?"
YO: "Ten Euro. You see, you do speak english."
Señora Phonehouse: "NO!"
YO: "Can I please have a receipt?"
Señora Phonehouse drückt wortlos eine Taste, geht zum Drucker und überreicht YO den Beleg.
YO: "¡gracias, adiós!"
Mittwoch, 7. Januar 2009
Die Entstehung der Welt
In dem Buch Laozi, später bekannt unter dem Namen Daodejing Klassiker vom Weg und der Tugend, wird Dao als der Ursprung der Welt erklärt. „Es ist ohne Substanz und war bevor Himmel und Erde geschaffen wurden.“
Aus ihm entstanden Himmel, Erde und die unzähligen Dinge, die Erscheinungen und Ereignisse.
Das Dao selbst ist so grundsätzlich verschieden von den Erscheinungen und Ereignissen der Welt, dass es keinen Namen hat. Um es aber beschreiben zu können, müssen wir ihm einen Namen geben und der ist DAO.
Auch wenn wir es versuchen wollen, so kann es nicht mit Worten erklärt werden. Es kann vermittelt werden von Herz zu Herz, aber nicht mit Worten.
Obwohl Dao aus Leere und Nicht - Sein ist, ist es doch der Ursprung der Welt, des Seins und der Antrieb aller Bewegung und Entwicklung. Auch wenn es selbst ohne Namen ist, so ist es die Mutter aller Wesen. Laozi sagt auch, das Namenlose und das Benannte seien das Gleiche, aus einer Quelle kommend, aber unterschiedlich in ihrer Erscheinung.
Dao handelt nicht, aber ist nicht inaktiv. Es lässt alles, was in Erscheinung tritt, sich entfalten, seiner Natur gemäß. Seiner Natur folgen aber wird „De“ genannt, ursprüngliche Tugend.
...
Zwischen der Grenzenlosen Leere und dem Auftauchen von Himmel und Erde durchläuft das Werdende die fünf Zustände des Höchsten, die Zeit von Xian Tian. Es sind dies:
Der Höchste Wandel, der Höchste Ursprung, der Höchste Anfang, die Höchste Einfachheit, und das Höchste Letzte.
Der Höchste Wandel ist jener Zustand, bevor der Lebenshauch Qi entsteht.
Der Höchste Ursprung ist jener Zustand, unmittelbar nachdem der Lebenshauch Qi entstanden ist, aber noch keine Wesen.
Der Höchste Anfang zeichnet sich aus durch das Erscheinen von Wesenheit, die Wesenheit jedoch ist noch nicht wahrnehmbar. Der Höchste Anfang ist der Anfang der Wesenheit, der durch das Vorhandensein und Vereinigen von Yin und Yang entsteht. Es gibt Wesen, doch keine Substanz. Wenn die Form sich in Substanz äußert, wird der Zustand Höchster Einfachheit durchschritten.
Im Zustand der Höchsten Einfachheit bekommt das Wesen Substanz, aber noch keinen Körper. Qi, Wesen und Substanz sind bereits vorhanden, doch sie befinden sich noch in Ruhe. Wenn sie in Bewegung geraten und sich vereinen, entsteht das Höchste Letzte, das Ungeformte oder Chaos. Es ist Substanz in Bewegung.
Das Höchste Letzte ist die Quelle von Himmel und Erde.
Wenn Himmel und Erde entstehen, ist dies das Höchste Eine. Wenn das Höchste Eine auftaucht, ist die Zeit von Xian Tian vorüber.
aus meinem Buch: Zurückkehren zum Ursprung, das Qigong der Wudang-Mönche, Springer 2008
Aus ihm entstanden Himmel, Erde und die unzähligen Dinge, die Erscheinungen und Ereignisse.
Das Dao selbst ist so grundsätzlich verschieden von den Erscheinungen und Ereignissen der Welt, dass es keinen Namen hat. Um es aber beschreiben zu können, müssen wir ihm einen Namen geben und der ist DAO.
Auch wenn wir es versuchen wollen, so kann es nicht mit Worten erklärt werden. Es kann vermittelt werden von Herz zu Herz, aber nicht mit Worten.
Obwohl Dao aus Leere und Nicht - Sein ist, ist es doch der Ursprung der Welt, des Seins und der Antrieb aller Bewegung und Entwicklung. Auch wenn es selbst ohne Namen ist, so ist es die Mutter aller Wesen. Laozi sagt auch, das Namenlose und das Benannte seien das Gleiche, aus einer Quelle kommend, aber unterschiedlich in ihrer Erscheinung.
Dao handelt nicht, aber ist nicht inaktiv. Es lässt alles, was in Erscheinung tritt, sich entfalten, seiner Natur gemäß. Seiner Natur folgen aber wird „De“ genannt, ursprüngliche Tugend.
...
Zwischen der Grenzenlosen Leere und dem Auftauchen von Himmel und Erde durchläuft das Werdende die fünf Zustände des Höchsten, die Zeit von Xian Tian. Es sind dies:
Der Höchste Wandel, der Höchste Ursprung, der Höchste Anfang, die Höchste Einfachheit, und das Höchste Letzte.
Der Höchste Wandel ist jener Zustand, bevor der Lebenshauch Qi entsteht.
Der Höchste Ursprung ist jener Zustand, unmittelbar nachdem der Lebenshauch Qi entstanden ist, aber noch keine Wesen.
Der Höchste Anfang zeichnet sich aus durch das Erscheinen von Wesenheit, die Wesenheit jedoch ist noch nicht wahrnehmbar. Der Höchste Anfang ist der Anfang der Wesenheit, der durch das Vorhandensein und Vereinigen von Yin und Yang entsteht. Es gibt Wesen, doch keine Substanz. Wenn die Form sich in Substanz äußert, wird der Zustand Höchster Einfachheit durchschritten.
Im Zustand der Höchsten Einfachheit bekommt das Wesen Substanz, aber noch keinen Körper. Qi, Wesen und Substanz sind bereits vorhanden, doch sie befinden sich noch in Ruhe. Wenn sie in Bewegung geraten und sich vereinen, entsteht das Höchste Letzte, das Ungeformte oder Chaos. Es ist Substanz in Bewegung.
Das Höchste Letzte ist die Quelle von Himmel und Erde.
Wenn Himmel und Erde entstehen, ist dies das Höchste Eine. Wenn das Höchste Eine auftaucht, ist die Zeit von Xian Tian vorüber.
aus meinem Buch: Zurückkehren zum Ursprung, das Qigong der Wudang-Mönche, Springer 2008
Montag, 5. Januar 2009
Kreationisten, Darwinisten und der Fehler im Detail
2009 ist das Darwin-Jahr. Am 12. Februar vor 200 Jahren wurde Charles Darwin geboren, 1859 legte er sein Konzept von der Entwcklung der Arten vor. Darwin stürzte mit seiner Theorie das bisher bekannte Weltbild von der Erschaffung des Menschen durch Gott um.
Als ich 1955 eingeschult wurde, erklärte man den Eltern, dass an dieser katholischen Grundschule auch die darwinsche Evolutionstheorie vermittelt würde und ich erinnere mich an die darauf folgenden kontroversen Gespräche zwischen meinen Eltern.
Inzwischen hat sich der Wind gedreht. Sogenannte Kreationisten oder Vertreter des Intelligent Design (ID) versuchen mit allen Mitteln, diese Theorie wieder aus den Unterrichtsplänen zu drängen. Meist wird sehr polemisch argumentiert. Selten versucht man sich zu versöhnen.
"Evolution ist keine Theorie, sondern eine Gegebenheit. Als solche kann sie ebenso wenig infrage gestellt werden wie die Kugelgestalt der Erde" schreibt Professor Josef Reichholf, Leiter der Wirbeltierabteilung der Zoologischen Staatssammlung in München in "Die Zeit" vom 18.09.2008.
Eine mutige Behauptung für einen, der weiß, dass Wissenschaft nur immer vorübergehende Wahrheiten liefert.
z.B. hält sich seit fast einem Jahr diese Meldung auf der Webseite zum Darwinjahr:
"... heute, am 12.2.2008 wäre Charles Darwin 1999 Jahre alt geworden."
Etwas aus der Mode gekommen zu sein scheint die Göttertheorie des Erich von Däniken, kaum jemand glaubt an die Versionen der alten Ägypter, der Chinesen oder der Maya
Mir ist das alles gleich. Der Herr Darwin hat was über die Evolution gesagt. Nichts darüber, wie das Leben entstanden ist. Über die einfache Tatsache des Lebens, welche allen Lebewesen gemein ist. Dieses Leben ist für mich dazu da, sich daran zu erfreuen. Wie, das ist jedem selbst überlassen.
Als ich 1955 eingeschult wurde, erklärte man den Eltern, dass an dieser katholischen Grundschule auch die darwinsche Evolutionstheorie vermittelt würde und ich erinnere mich an die darauf folgenden kontroversen Gespräche zwischen meinen Eltern.
Inzwischen hat sich der Wind gedreht. Sogenannte Kreationisten oder Vertreter des Intelligent Design (ID) versuchen mit allen Mitteln, diese Theorie wieder aus den Unterrichtsplänen zu drängen. Meist wird sehr polemisch argumentiert. Selten versucht man sich zu versöhnen.
"Evolution ist keine Theorie, sondern eine Gegebenheit. Als solche kann sie ebenso wenig infrage gestellt werden wie die Kugelgestalt der Erde" schreibt Professor Josef Reichholf, Leiter der Wirbeltierabteilung der Zoologischen Staatssammlung in München in "Die Zeit" vom 18.09.2008.
Eine mutige Behauptung für einen, der weiß, dass Wissenschaft nur immer vorübergehende Wahrheiten liefert.
z.B. hält sich seit fast einem Jahr diese Meldung auf der Webseite zum Darwinjahr:
"... heute, am 12.2.2008 wäre Charles Darwin 1999 Jahre alt geworden."
Etwas aus der Mode gekommen zu sein scheint die Göttertheorie des Erich von Däniken, kaum jemand glaubt an die Versionen der alten Ägypter, der Chinesen oder der Maya
Mir ist das alles gleich. Der Herr Darwin hat was über die Evolution gesagt. Nichts darüber, wie das Leben entstanden ist. Über die einfache Tatsache des Lebens, welche allen Lebewesen gemein ist. Dieses Leben ist für mich dazu da, sich daran zu erfreuen. Wie, das ist jedem selbst überlassen.
Der Trommler (updated)
vor ein paar Wochen kam mit der Post Werbung für den Film "Die Reise des chinesischen Trommlers" und ich hab auch folgsam aus dem Material einen Beitrag geschrieben und das Plakat bei mir aufgehängt.
Heute war ich dann im Kino. Es hat sich gelohnt. Sicher kein großer Film, aber ein sehenswerter. Soviel vorneweg.
Jaycee Chan, der seinem Vater Jackie sehr ähnlich sieht, hat auch dessen Talent zur Komik geerbt. Aber das setzt er hier nur dünn ein. Er hätte den Charakter des Gangstersohns Sid durchaus etwas weniger verkaspert ebenso glaubwürdig rüberbringen können.
Ob es für die Dramaturgie unbedingt notwendig ist, diesen drastischen Widerspruch zwischen den Welten der Hongkonger Triaden und der Zen-Trommler zu konstruieren? Vielleicht spekulierte man auf Zuschauer, die einen Gangsterfilm sehen wollen. Es gibt allerdings einen eleganten Paralleleffekt, wenn Sid sich endgültig für die Trommler entscheidet und gleichzeitig sein Vater inhaftiert wird. Wenn beide aus der Gesellschaft aus- und einer neuen Gemeinschaft beitreten, in beiden Fällen durch eine Haarrasur symbolisiert.
Die Kamera ist mir nicht durch besondere Leistung aufgefallen, daran konnte man das Lowbudget erkennen, dem Schnitt gebührt Erwähnung.
Fazit: Mit mehr spektakulären Trommelszenen statt der Gangsterbrutalität hätte man sicher ein großes Publikum ansprechen können, welches ja auch die Tourneesäle der Yamato - Truppe füllt.
Heute war ich dann im Kino. Es hat sich gelohnt. Sicher kein großer Film, aber ein sehenswerter. Soviel vorneweg.
Jaycee Chan, der seinem Vater Jackie sehr ähnlich sieht, hat auch dessen Talent zur Komik geerbt. Aber das setzt er hier nur dünn ein. Er hätte den Charakter des Gangstersohns Sid durchaus etwas weniger verkaspert ebenso glaubwürdig rüberbringen können.
Ob es für die Dramaturgie unbedingt notwendig ist, diesen drastischen Widerspruch zwischen den Welten der Hongkonger Triaden und der Zen-Trommler zu konstruieren? Vielleicht spekulierte man auf Zuschauer, die einen Gangsterfilm sehen wollen. Es gibt allerdings einen eleganten Paralleleffekt, wenn Sid sich endgültig für die Trommler entscheidet und gleichzeitig sein Vater inhaftiert wird. Wenn beide aus der Gesellschaft aus- und einer neuen Gemeinschaft beitreten, in beiden Fällen durch eine Haarrasur symbolisiert.
Die Kamera ist mir nicht durch besondere Leistung aufgefallen, daran konnte man das Lowbudget erkennen, dem Schnitt gebührt Erwähnung.
Fazit: Mit mehr spektakulären Trommelszenen statt der Gangsterbrutalität hätte man sicher ein großes Publikum ansprechen können, welches ja auch die Tourneesäle der Yamato - Truppe füllt.
Samstag, 3. Januar 2009
3.1.1983: Erster PC mit Maus
Es ist noch nicht so lange her, dass ein Experte des WDR-Computerclubs seinen Zuschauern erklären musste, was eine Maus ist: "Die Maus ist ein Zusatzgerät, mit dem ich auf dem Tisch herumfahren kann. Und mit diesem Gerät wird die Kugel bewegt und auf den Pfeil auf dem Bildschirm übertragen. " Inzwischen gehört die Maus zur Standartausstattung eines jeden Computers, damals galt das elektronische Haustier als revolutionär. Sein Erfinder Douglas Englebart hatte sie für den neuesten Rechner der Computerschmiede von Steve Wozniak und Steve Jobs im kalifornischen Silicon Valley entwickelt.
Doch das war noch lange nicht alles, was der neue Rechner mit der Serienbezeichnung Macintosh K 128 zu bieten hatte. Der WDR-Compterexperte geriet damals ins Schwärmen: "Liebevoll wird er von Apple Mac genannt … Netzteil, Monitor, Diskettenlaufwerk und dazu eine Tastatur, die wirklich frei beweglich ist."
mehr...
ps.: ich habe wieder eine Maus in der Goldgrube ...
Doch das war noch lange nicht alles, was der neue Rechner mit der Serienbezeichnung Macintosh K 128 zu bieten hatte. Der WDR-Compterexperte geriet damals ins Schwärmen: "Liebevoll wird er von Apple Mac genannt … Netzteil, Monitor, Diskettenlaufwerk und dazu eine Tastatur, die wirklich frei beweglich ist."
mehr...
ps.: ich habe wieder eine Maus in der Goldgrube ...
Freitag, 2. Januar 2009
Vor mehr als zwei Jahren
ist mir ein altes Lied in den Sinn gekommen. Ich hab danach gesucht und es auch gefunden. Jetzt bin ich noch mal drauf gekommen und hab diesmal bei Youtube gesucht. Es handelt sich um die alte Cole Porter Komposition "Don't Fence Me In". Das Stück wurde von unzähligen bekannten und unbekannten Musikern eingespielt. Amerikanische Cowboy - Romantik. Oder?
Die musikalisch interessanteste Version hat wohl David Byrne eingespielt. Klassisch die Andrew Sisters und ziemlich komisch sind Dean Martin & Mireille Mathieu.
Das Album von Vanilla Fudge, The Beat Goes On, auf dem ich das Stück zum ersten Mal gehört habe, ist wahrscheinlich einer der wichtigsten übersehenen Meilensteine der Rockmusik.
Obwohl diese Musik sicher nicht dem Geschmack der breiten Masse entsprach, kam das Album sofort in die Top Twenty der USA und hielt sich dort sechs Monate. Schon allein deshalb sollte ich es alle zwei Jahre wieder in einem Beitrag erwähnen.
Die musikalisch interessanteste Version hat wohl David Byrne eingespielt. Klassisch die Andrew Sisters und ziemlich komisch sind Dean Martin & Mireille Mathieu.
Das Album von Vanilla Fudge, The Beat Goes On, auf dem ich das Stück zum ersten Mal gehört habe, ist wahrscheinlich einer der wichtigsten übersehenen Meilensteine der Rockmusik.
Obwohl diese Musik sicher nicht dem Geschmack der breiten Masse entsprach, kam das Album sofort in die Top Twenty der USA und hielt sich dort sechs Monate. Schon allein deshalb sollte ich es alle zwei Jahre wieder in einem Beitrag erwähnen.
Donnerstag, 1. Januar 2009
Das wirklich Gute
zum neuen Jahr wären ernsthafte Blogbeiträge, damit auch die humorlosen Leser wieder was zu lachen haben.
Nach fünf Tagen ruhiger meditativer Betrachtung des Qi-Wandels am Beispiel der acht Trigramme, musste ich erst mal ein paar dumme Bemerkungen bei befreundeten Blogs loswerden, ehe mich wieder dem Ernst des Lebens zuwenden kann.
Kann also sein, dass ich erst noch paar Mal tief durchatmen muss, ehe ich wieder auftauche. Aber, wie soll man in dieser Wirklichkeit ernsthaft bleiben.
Deswegen allen Lesern den Neujahrswunsch Glück
Für alles andere kann man selbst was tun, für seinen Erfolg, seine Gesundheit, seine Zufriedenheit, seine Liebe, seine Ernsthaftigkeit. Auch glücklich sein kann man immer, aber zu allen Bemühungen gehört noch ein Quentchen* Glück.
*Es heißt Quentchen mit "e" und nicht wie die neue Rechtschreibung vorschlägt "Quäntchen", denn es ist ein Diminutiv von Quent, einem alten Handelsgewicht, dem Fünftel (quintus) eines Lots. Es hat nichts mit einem Quantum zu tun, erst recht nicht mit einem Quant. Das ist nämlich der springende Punkt. Das mit dem namensgebenden Fünftel hat sich allerdings auch nicht gehalten. Im 19. Jahrhundert bestand ein Lot in Preußen, Bayern und Österreich aus 4, in Hessen aus 10 Quentchen. Womit der Herr Koch dann die Wahl gewinnen könnte.
Nach fünf Tagen ruhiger meditativer Betrachtung des Qi-Wandels am Beispiel der acht Trigramme, musste ich erst mal ein paar dumme Bemerkungen bei befreundeten Blogs loswerden, ehe mich wieder dem Ernst des Lebens zuwenden kann.
Kann also sein, dass ich erst noch paar Mal tief durchatmen muss, ehe ich wieder auftauche. Aber, wie soll man in dieser Wirklichkeit ernsthaft bleiben.
Deswegen allen Lesern den Neujahrswunsch Glück
Für alles andere kann man selbst was tun, für seinen Erfolg, seine Gesundheit, seine Zufriedenheit, seine Liebe, seine Ernsthaftigkeit. Auch glücklich sein kann man immer, aber zu allen Bemühungen gehört noch ein Quentchen* Glück.
*Es heißt Quentchen mit "e" und nicht wie die neue Rechtschreibung vorschlägt "Quäntchen", denn es ist ein Diminutiv von Quent, einem alten Handelsgewicht, dem Fünftel (quintus) eines Lots. Es hat nichts mit einem Quantum zu tun, erst recht nicht mit einem Quant. Das ist nämlich der springende Punkt. Das mit dem namensgebenden Fünftel hat sich allerdings auch nicht gehalten. Im 19. Jahrhundert bestand ein Lot in Preußen, Bayern und Österreich aus 4, in Hessen aus 10 Quentchen. Womit der Herr Koch dann die Wahl gewinnen könnte.
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