Sonntag, 21. Juni 2009

Giafu Feng Biografie


Blogleser wissen mehr.
Gestern bekam ich von Gabriela und Flemming die Biografie von Giafu Feng geschenkt. Das Buch ist frisch erschienen im April diesen Jahres bei Amber Lotus Publishing. Die Autorin Carol Ann Wilson ist Giafu nie persönlich begegnet. Sie erbte von ihrer Schwester das Grundstück in den Ausläufern der Rocky Mountains in der Nähe von Colorado Springs, welches von 1977 bis zu Giafus Tod 1985 sein drittes Stillpoint war. Dort ist er auch begraben. Nachdem ich Giafu 1979 kennen gelernt hatte, war ich in den Wintern 81, 82 und 83 dort. In den Sommermonaten organisierte ich Seminare mit Giafu in Deutschland.
Giafu Feng war mein wichtigster Lehrer. Sein Taijiquan war katastrophal, aber das wusste ich damals noch nicht. Wer wusste damals schon, was gutes Taijiquan ist. Ich würde heute auch nicht sagen, dass er ein Taoist war. Er verkörperte aber auf geniale Weise die westliche Vorstellung von einem Taoisten. Auf diese Art hat er mir mächtig auf die Sprünge geholfen.
Nun kann ich dank Carol Ann Wilsons 13jähriger Recherche mehr erfahren über das Leben dieses aussergewöhnlichen Menschen. Das Buch ist nicht nur die Erzählung einer bemerkenswerten Biografie. Es führt uns lebendig geschrieben in kritische Phasen der chinesischen und der amerikanischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Giafu Feng wurde 1919 in Shanghai geboren. Das chinesische Kaiserreich war gerade seit sieben Jahren zu Ende und das Land befand sich in einem turbulenten Umbruch. Die Invasion der Japaner, Maos langer Marsch und die kommunistische Machtübernahme trieben den gerade 30jährigen in die USA. Dort durchlebte er im persönlichen Kontakt mit führenden Köpfen die Beatnik Ära, den Aufbruch der Gestalttherapie mit Fritz Perls am Esalen Institut und fand letztlich zurück zu seinen chinesischen Wurzeln. Seine Übersetzung des Tao Te King ist die in Amerika meistverkaufte Version des Laotse Klassikers, die auch in einer wunderbaren Übersetzung von Silvia Luetjohann bei Hugendubel auf Deutsch erschien.
Die Biografie erscheint gerade rechtzeitig, um sein Leben und sein Werk vor dem Vergessen zu bewahren.
Danke Carol Ann.
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Digital-is

statt wieder nach Maria Laach sind wir in den Rheingau gefahren. Der Rheingau, das ist ein Stück Toscana vor den Toren unserer schönen Stadt. Hier hatten sich schon einige der Mainzer Bischöfe Residenzen gebaut, das Kloster der Hildegard ist in Eibingen. Unser erstes Ziel war das Schloss Johannisberg.
Der Legende nach ist die Anlage des Weinbergs auf Karl den Großen zurückzuführen, der von seiner Pfalz in Ingelheim aus beobachtet haben soll, dass der Schnee auf dem Johannisberg als erstes schmolz. In der Tat hielt er sich mehrmals zur Zeit der Schneeschmelze in Ingelheim auf, und im Jahr 772 wurde eine Schenkung von Geisenheimer Ländereien an die Abtei Fulda beurkundet.
...
Um 1100 schenkte der Mainzer Erzbischof Ruthard ihn dem Mainzer Benediktinerkloster Sankt Alban, das dort eine neue Mönchsgemeinschaft einrichten sollte.
(Wikipedia)
Das Schloss liegt, wie auch die Stadt Mainz, auf dem 50 Breitengrad. Dieser gilt als die nördliche Grenze qualitativen Weinanbaus.
Wir sind dann etwas weitergefahren und haben einen ausgiebigen Waldspaziergang unternommen.
Nach einigen hundert Metern gefielen uns vereinzelt stehende Fingerhüte. Nach und nach wurden es immer größere Gruppen, die am Wegesrand standen. Letztlich blieben wir zum picknicken auf einer Lichtung, die von diesen Blumen übersät war.
Der Fingerhut heißt auf botanisch Digitalis, in unserem Falle die verbreitete Sorte purpurea. Die in den Pflanzen enthaltenen Digitalisglykoside werden therapeutisch zur symptomatischen Therapie der Herzinsuffizienz eingesetzt. Wir fanden die Umgebung eines Herzmittels passend, auch wenn es in hohen Dosen toxisch wirkt. Wir haben's überlebt.
Nur fragte ich mich, was es mit der Digitalisierung zu tun hat.
Der botanische Name leitet sich ab von lat. digitus für „Finger“. Mit den Fingern wird gezählt, und ein Digitalsignal überträgt eine Information, zum Beispiel eine Zahlenkolonne, die die Information mathematisch beschreibt. Damit kommt man heute schnell weit rum. Dennoch find ich die Blumen schöner.

Freitag, 19. Juni 2009

nur was für Kinder


vor den Toren der alten Stadt liegt der Windmühlenhügel. Auf alten Stichen ist mitunter die Mühle zu sehen. Sie steht dann sehr einsam neben der Zitadelle, die ja erst 1660 errichtet wurde. Zur Franzosenzeit (1792 - 1814) wollte der Beamte Monsieur André aus reiner Liebhaberei eine Windmühle bauen und ließ dafür Geld sammeln. So kam Mainz zu der Mühle nahe der Zitadelle. Heute hat man dort einen hölzernen Turm errichtet. Auf quadratischem Grundmaß konisch nach oben zusammenlaufend, von Windmühlenflügeln gekrönt. Zwischen den senkrechten Bohlen ist ausreichend Platz zur Durchsicht. Innen sind versetzt zueinander halbe Etagen, mit einer senkrechten Leiter verbunden. Darauf kann man fast bis zur Spitze hochklettern. Von dort führt eine geschwungene Röhre als Rutsche wieder nach unten. An einem schönen der letzten Abende bin ich dort hochgestiegen, in der Hoffnung auf eine berauschende Sicht über die Stadt. Aber die umstehenden Bäume sind gleich hoch und versperren den Blick. Auf die enge Röhre habe ich auch verzichtet. Beim Abstieg dachte ich mir, dass wohl keiner meiner gleichaltrigen Freunde jemals dort oben war und auch nicht auf die Idee käme, es zu tun. Als ich dann unten das Bild machte, kam eine junge Familie. Die Kinder, die eilig das Gebäude erkletternd, wünschten sich den Vater dazu, der aber anmerkte, das sei nur was für Kinder.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Schinderhannes und die LBS

Geht man vom Rosengarten aus, auf gleicher Höhe bleibend Richtung Favorite, also in östliche und dann südöstliche Richtung, so kommt man zum Vogelhaus. An dieser Stelle soll am 21. November 1803 der Schinderhannes mit 19 seiner Kumpane hingerichtet worden sein. An dieser Stelle könnte auch schön das Diethelm Duo spielen, vielleicht ein paar Takte im Gedenken an den romantisierten Räuberhauptmann, um dann langsam den Schatten folgend das Lichtspiel auf den Blättern der nahen Büsche zu untermalen und um sich letztlich hinauf zu schwingen in das Geäst der alten Bäume, die Strahlen der untergehenden Sonne einzufangen.
Stattdessen hören wir deren Musik im Foyer der LBS. Nicht das dadurch die Musik schlechter würde, aber es ist ein Aquarium, zu viel Glas bis zum Boden an der Straßenseite. Mach ich die Augen auf, dann verfolge ich unbewusst das Ein- und Ausparken später Stadtbesucher, muss lächeln, wenn ein Botenfahrer seinen Strafzettel achtlos von der Scheibe klaubt und zu Boden fallen lässt, möchte ihn dem in die frei gewordene Lücke schnittig einparkenden CLK wieder anbappen. Oder ich schaue in die Runde und wundere mich, welche Leute sich heutzutage solchen "Kammermusikalischen Jazz" anhören.
Nee, die Musik ist zu schön, um sie an solch einem Platz zu hören, aber besser als garnicht.

Montag, 15. Juni 2009

Rosengarten

Von rosengarten
Gegen Osten, wo der Albansberg zum Rhein hin abfällt, gegenüber der Mainmündung, liegt der Stadtpark. Die Anlage im Stil eines englischen Landschaftsparks wurde um 1820 entworfen. Früher stand an dieser Stelle das Mainzer Lustschloss Favorite, woran ein im Park gelegenes Hotel erinnert. Die Neue Anlage von 1820 verwilderte. Erst 1888 gaben die Gebrüder Siesmayer, die zuvor auch den Frankfurter Palmengarten gestalteten, dem Park sein jetziges Gesicht. Ein schönes Gesicht. Sie pflanzten inzwischen riesige, einige seltene Bäume, Baumgruppen, dazwischen viel Rasen.
Unten, vor dem Hotel Favorite, welches in einem kürzlichen Erweiterungsbau die ehemaligen Tropenhäuser eingesackt hat, versucht sich ein Stadtgärtner allerdings jährlich in neuer Geometrie. Ganz grässliche Beete werden dort mit Stiefmütterchen und Begonien hergerichtet und teuer liebevoll gepflegt.
Dennoch ist dort mein Platz für das morgentliche Training (bei trockenem Wetter) An dem Geländer zu den Bahngleisen kann ich mit Blick auf den Rhein wunderbar dehnen und die geplättete Fläche, um die Uhrzeit unbelebt, eignet sich hervorragend zum zöhkeln, zum Qigong, Taiji und Bagua.

Mit meinen Gruppen während der Sommerakademie gehe ich allerdings weiter oben in den Rosengarten. Die Anlage ist natürlich auch sehr spießig, aber ehrlich gesagt habe ich noch keinen schöneren Rosengarten gesehen. Gerade jetzt, wo alles, aber auch alles blüht, ist es eine Pracht, eine Wonne. Ja gerade jetzt, wo die ersten Blüten abwelken, finde ich den Garten besonders schön. Vor den Beeten auf dem Boden sind kleine Metallschildchen befestigt mit den Namen der Sorten. Abgesehen von" Iberischen Feuerwerk" oder "Flammendem Herz" sind auch viele Namen Prominenter vertreten, denen die Züchter ihre Referenz erweisen wollten. Von Heinz Erhardt über Maria Callas bis Helmut Kohl. Keine wünschenswerte Form der Wiedergeburt.

Sonntag, 14. Juni 2009

Maria Laach

ist nicht die kölsche Aufforderung an eine Maria, zu lachen, wie der alte Kalauer erzählt, sondern eine wunderschön gelegene Benediktiner-Abtei am Laacher See. Der ist ein vollgelaufener Krater, ein Maar, in der Vulkaneifel. "Der Vulkanismus der Eifel begann vor 50 Millionen Jahren im Tertiär und hielt bis in die geologische Gegenwart an. Er schuf zahlreiche landschaftsbestimmende Vulkanbauten, Lavaströme und ausgedehnte Decken vulkanischer Auswurfsmassen aus Tuff und Bims, die schon seit der Römerzeit die Grundlage einer bedeutenden Abbautätigkeit zur Gewinnung von Baustoffen bilden." (Wikipedia) Jedenfalls gibt es dort jetzt keine Magma spuckenden Berge. Letzte Auswürfe vor ca. 13.000 Jahren. Dennoch wirbt die Region mit dem Titel "Vulkanpark" und zeigt auf einigen Hinweisschildern auch stilisierte, Steine schleudernden Krater. Ich stelle mir vor, wie enttäuschend die liebliche Landschaft für amerikanische oder chinesische Touristen sein muss, die auf ihrem Europe in ten days Trip sich diese Attraktion nicht entgehen lassen wollten.
Nun, die Kathedrale steht prächtig im Stil Rheinischer Romanik am Ufer des Maares, die benachbarten Weiden dienen als Parkplätze, zumindest sonntags und adipöse Wochenendler stieben in klobigen Wanderschuhen im Eilschritt über den Rundweg, die meisten wohl kaum die volle Strecke von 12,3 km. Wir haben uns auch lieber für eine Stunde mit dem Ruderboot auf dem Wasser treiben lassen.
Das machen wir nochmal an einem Wochentag, wenn nicht soviel los ist. Dann besichtigen wir vielleicht auch noch die Kirche. Aber das muss nicht sein. Es gibt eine hübsche Sage um das Kloster, es handelt sich um eine Lilie als Symbol der Keuschheit, aber auch des bevorstehenden Todes. Damit hatte ein Mönch aus heutigen Tagen weniger zu tun.
Auf dem Rückweg sehr schön eingekehrt in Boppard, direkt am Rhein gesessen im Shanghai Garden.

Freitag, 12. Juni 2009

St. Alban


Die Goldgrube liegt auf dem Albansberg. Das wäre auch eine schöne Bezeichnung für dieses Stadtviertel, aber man nennt es verwaltungstechnisch schlicht Oberstadt. Diese hier meinte F.J. Degenhardt seinerzeit in seinem Schmuddelkinderlied.
Die Erhebung südlich der Stadt Mainz wurde nach dem Stift benannt, welches aus einem Benediktiner-Kloster hervorging. Es wurde von Karl dem Großen zu Ehren von St. Alban und zur Ruhestätte Karls vierter Frau Fastrada erbaut. Von dem Stift ist heute nichts mehr erhalten. Man hatte einmal dort, wo es wohl mal war, in die Bürgersteige und den Straßenbelag kleine weiße Pflastersteine als Markierung des Grundrisses eingelegt. Diese sind inzwischen, sofern überhaupt noch vorhanden, nach Verlegung von Kabeln und Kanälen wirr und wild verteilt wieder eingesetzt worden. Schade.
Der heilige Alban wurde um 406 von den Vandalen enthauptet. Dies sei geschehen im alten Gaadefeld (Gartenfeld), der heutigen Neustadt. Von dort soll er, mit seinem Kopf unterm Arm, bis zum Albansberg gelaufen sein, wo er begraben werden wollte. Das wären ca. 3 Kilometer, eine beachtliche Leistung.
Die Geschichte liegt schon weit zurück, ist aber doch historisch anerkannt - nicht der kopflose 3 km Lauf, aber Albans Existenz - und hätte zu einem attraktiven Brauchtum führen können - dem Albanslauf, bei dem die Teilnehmer mit verbundenen Augen und einem (Kohl)Kopf unter dem Arm die Strecke zurücklegen. Hat aber nicht.

Ich krieg die Krise

war ein ziemlich negativer Beitrag, deswegen gelöscht.

Mittwoch, 10. Juni 2009

Die Bank macht uns krank!

BANKER Sie wurden getrieben von immer höheren Renditeforderungen. Sie haben ahnungslosen Kunden hochriskante Papiere angedreht. Sie leiden unter Gewissensbissen und Psychoterror - und schaffen trotzdem nicht den Ausstieg.
Ein Bericht aus der TAZ
via Panther und Frau Neumann

Mittlerweile ist es eine Klage von vielen: Vor dem Landgericht Hannover fordert eine Käuferin von Lehman-Zertifikaten Schadenersatz von der Dresdner Bank. Der bisherige Umgang der Banken mit den Lehman-Opfern zeigt, es fehlt die klare Linie, riecht ein wenig nach Willkür und am Ende bleibt vielen nur der Spatz in der Hand.
Quelle:stern.de

Vom Tempel zum Krempel
Karstadt ist pleite, Hertie ist pleite, Horten kennt schon keiner mehr - schwere Zeiten für Kaufhäuser. Mit ihnen verschwindet auch ein Stück Alltagskultur. Eine Würdigung von A bis Z.
Financial Times

Das Warenhaus-Format gerät zunehmend unter Druck. Viele Häuser kämpfen mit Umsatzrückgängen oder stehen gar vor der Insolvenz. Nachdem das Format lange Jahre das Zentrum zum Einkaufen in den Innenstädten war, hat es in den letzten Jahren deutlich an Attraktivität eingebüßt. Wenn die Kunden weiterhin mit den Füßen abstimmen und Warenhäuser meiden, dann könnte das Warenhaus in Zukunft ganz aus deutschen Einkaufsstraßen verschwinden - es sei denn, neue Perspektiven werden für das Format entwickelt.
PricewaterhausCoopers

Palmström

durch die Personenvereinzelungsanlage

kleiner Test aus der süddeutschen, ob man Beamtisch versteht.

Montag, 8. Juni 2009

keine kleine radikale Minderheit


und das ist nicht mal ganz Europa. Wenn dementsprechend die in die EU fließenden Gelder um 57 % gekürzt würden, tja, dann wäre die EU wahrscheinlich pleite und bräuchte Staatshilfe achso naja kommt dann wohl aufs selbe raus.
Ich bin absolut kein Gegner eines vereinten Europas, begrüße den Euro als einheitliche Währung und den Wegfall der Grenzschranken. Aber ich verabscheue diesen Bürokratismus, diese Planwirtschaft durch die Hintertür. Grässlich!


Grafik aus www.blogwuerdig.de

Donnerstag, 4. Juni 2009

Bill

Mit Jesus

Jeans und Pinguinen in ein besseres Europa? Die Plakate zur Europawahl nüchtern analysiert.

Verordnetes Schweigen zum Jahrestag - Tiananmen vor 20 Jahren ist im öffentlichen Leben Chinas kein Thema, Dissidenten müssen Beijing verlassen, Journalisten erfahren Einschränkungen, Internetforen werden geschlossen bzw. scheitern an der großen chinesischen Firewall. So sind schon seit Wochen Youtube und diverse Bloggerangebote für China gesperrt. Für junge Leute ist es heute ein Tag wie jeder andere. Die technischen Möglichkeiten, die Firewall zu umgehen, hier zu veröffentlichen macht nur den Sinn, sie auf anderem Wege dann weiter zu geben. Denn dieser Beitrag kann in China auch nicht gelesen werden.

Auch vor zwanzig Jahren fiel die Mauer in Berlin (dauert noch was bis zum Jahrestag) da war der Legende nach eitel Freude in deutschen Landen. Die Bilder der Fotografen Peter Irmai und Volker Daum sehen ganz anders aus.

Am 16.Juni 2009 um 19:00 Uhr spielt das Diethelm Duo Kammermusikalischen Jazz
Im Foyer der Landesbausparkasse Rheinland Pfalz Vordere Synagogenstrasse 2 in Mainz

David Carradine ist tot

Montag, 1. Juni 2009

la vida no vale nada

der afrikaner (Iiaach de bankolé) bestellt immer zwei espresso, gleichzeitig, obwohl er alleine ist. wenn er eine cd hört, so hören wir mit ihm den zweiten track. die 23 ist auch dabei, der hubschrauber immer, ein durchsichtiger regenmantel manchmal, streichhölzer auch immer und die kleinen zettel mit den zahlencodes isst er auf. Rita Hayworth ist in The Lady From Shanghai am ende tot. bill murray (zwei l und zwei r) in the limits of control. der afrikaner macht manchmal so etwas wie qigong (ein journalist würde hier selbstsicher "tai chi übungen" hinschreiben) aber seine hosen sind zu eng.
menschen sind säcke voller sich verschiebender moleküle und das universum hat kein zentrum und keine begrenzung - darum gehts wohl in dem film.

da sagt man einfach die wahrheit

und eine Welt bricht zusammen.

meine augen werden schlechter. ich lese: "GM merkelt insolvenz an"

Demonstrationen in Hongkong: rund 5000 Menschen protestieren in der chinesischen Sonderverwaltungszone gegen das Tiananmen-Massaker. Sie erinnerten an die blutige Niederschlagung der Studentenproteste vor 20 Jahren in Peking.

ein bekannter Abtreibungsarzt ist Im US-Bundesstaat Kansas getötet worden. Er wurde bei einem Kirchenbesuch in seiner Gemeinde in Wichita erschossen.

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch als Konsequenz aus dem Amoklauf von Winnenden eine Verschärfung des Waffenrechts beschlossen. Geplant sind unter anderem schärfere Kontrollen für Waffenbesitzer.

Der jahrelange Streit um die gesetzliche Absicherung des Willens von Schwerkranken droht im Nichts zu enden. Der Grund: Die Abgeordneten können sich nicht auf ein Abstimmungsverfahren einigen.

Das Schema ist immer dasselbe und etwa aus der „Atlantis“-Literatur bekannt. Erst werden streng wissenschaftlich die Quellen geprüft, dann werden die diversen konkurrierenden Deutungen verworfen, die meisten jedenfalls, bis eine übrig bleibt, die den entscheidenden Fingerzeig liefert. die Gralssuche >>


Rote Beete > Immer mehr bauen Obst und Gemüse im eigenen Beet vor der Haustür an - nicht nur überzeugte Autarkisten mit ihrer Selbstversorgermentalität. Sondern durchaus auch Familien, die sich oder ihren Kindern die Natur nahebringen wollen.

In einem Café irgendwo in Spanien sitzt ein geheimnisvoller Afrikaner, trinkt Espresso und wartet. Er trifft auf seltsame Gestalten und muss auch einen Auftrag ausführen.

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